In dieser Folge referieren wir nur die Berichte der soziokulturellen Zentren, wie sie in der Sitzung des Kulturausschusses vorgetragen wurden. Von E. Noldus.
Der Text als pdf-Datei: 20260308b_Kulturausschuss_20260226_3
Mündliche Berichte der soziokulturellen Zentren
Die erstatteten bzw. in schriftlicher Form vorgelegten Berichte sind das Ergebnis jahrelanger Bemühungen der AfD um Transparenz in der Finanzierung und Mittelverwendung der soziokulturellen Zentren. Diese blieben so lange erfolglos, bis sie andere ermutigten, kritische Fragen zu stellen und die CDU schließlich mit konkreten Forderungen den Bemühungen zum Durchbruch verhalf.
Dabei hatte bereits in der Sitzung des Kulturausschusses vom 28. 1. 2020, also noch vor der Präsenz der AfD im Rat, eine längere Debatte ergeben, daß Nachweise der Mittelverwendung prinzipiell möglich seien. Der Kulturdezernent schlug seinerzeit vor, daß ein jährlicher inhaltlicher Bericht über das Programm der soziokulturellen Zentren erstellt und dem Kulturausschuß vorgelegt wird.
Eine Kleine Anfrage KA/17/1917 vom 5. 4. 2022 durch den Stadtv. Noldus und die daraufhin erfolgte Antwort K/17/2033 vom 27. 4. 2022 ergab, daß bislang keine Berichte über die Programme der soziokulturellen Zentren für den Kulturausschuß erstellt worden waren. Ein daraufhin eingereichter Antrag A/17/2433 „Jährliche Abgabe von Rechenschaftsberichten über die Tätigkeit der soziokulturellen Zentren“ wurde in der Sitzung vom 6. 9. 2022 gegen die Stimmen der AfD abgelehnt.
In der Sitzung des 12. 1. 2023 fragte Frau Hoff (FDP) nach den Kriterien oder dem Schlüssel, nach denen die Verteilung der städtischen Mittel für die Zentren (knapp 150.000 €) erfolgte. Der Kulturdezernent äußerte sich, er habe eine Vermutung, aus welchen in der Vergangenheit liegenden Gründen die Verteilung erfolgte; weitere Erklärungen gab er nicht ab. Er schlug die Einladung eines Vertreters der soziokulturellen Zentren vor, um Fragen zu beantworten.
Der seinerzeitige Ausschußvorsitzende Flore ergänzte, die soziokulturellen Zentren könnten ja einen Sprecher bestimmen; und dieser könne den Ausschuß über Kriterien informieren, die der Verteilung der Gelder zugrunde liegen.
Aus Anlaß der jährlichen Bewilligung des Zuschußantrages der Soziokulturellen Zentren in Oberhausen für 2024 (B/17/4435-01) in der Ausschußsitzung vom 22. 2. 2024 wünschte Frau Wolter (CDU) Näheres über die Veranstaltungen der Zentren zu erfahren. Hier habe es mehrfach Zusagen über weitere Informationen gegeben. Frau Hoff (FDP) vermißte einen Rechenschaftsbericht. Herr Noldus (AfD) erinnerte in dem Zusammenhang an die oben erwähnten Vorgänge.
Es dauerte dann noch bis zum 23. 1. 2025, bis anläßlich der alljährlichen Zuschuß-Bewilligung (B/17/6040) die Vertreter der soziokulturellen Zentren jeweils einen mündlichen Bericht über die Tätigkeiten erstatteten.
In der Sitzung sprach der AfD-Vertreter an, daß weiterhin keine Nachweise über die Verwendung der städtischen Zuschüsse vorlagen. Ferner stelle sich die Frage nach einer etwaigen städtischen Beteiligung am Erwerb von Fördergeldern.
Der Kulturdezernent stellte fest, daß die Fördermittel das ehrenamtliche Engagement finanzieren. Da es sich um Strukturförderung handelte, „verlangen wir nichts.“ Man verzichte auf Betriebskosten. An verschiedenen Stellen habe er die Jahresabschlüsse gesehen und er könne beurteilen, was da bewegt worden sei.
Herr Noldus (AfD) erklärte daraufhin, die Landesarbeitsgemeinschaft der soziokulturellen Zentren aktiviere oder akquiriere selbst Förderprogramme. Leider gebe es keine Informationen darüber, in welchem Umfange sich auch Oberhausener Einrichtungen an Förderprojekten beteiligen.
Der Kulturdezernent antwortete, ihm sei bekannt, daß Anträge gestellt würden. Die Zentren bedürften keiner Rückmeldung an das Kulturbüro. Man erfahre von den gestellten Anträgen nur indirekt, wenn Forderungen an die Stadt nach der Leistung von Eigenanteilen herangetragen werden.
Am 17. 12. 2025, wieder anläßlich der Bewilligung des Zuschußantrages (B/18/0202), wollte sich der Kulturdezernent daran erinnern, daß er seinerzeit diese Kritik (an einem fehlenden Bericht) entgegengenommen und akzeptiert habe.
Man würde im Laufe dieses Jahres wieder einen Bericht mit einer entsprechenden mündlichen Vorstellung dessen, was die Zentren machten vorlegen. Dann könne der neue Ausschuß die handelnden Personen kennenlernen und habe die Möglichkeit, Fragen zu stellen, um in den Folgejahren einen schriftlichen Berichtvorzulegen.
Frau Wolter (CDU) fand die Arbeit der Zentren „nach wie vor sehr wertvoll“, würde sich aber sehr über einen kurzen Abriß dessen, was die Zentren leisteten, freuen, zumal die Zentren unterschiedliche Schwerpunkte hätten. Bis vor den Sommerferien wäre das wohl zu leisten.
Man erkennt deutlich, daß der Kulturdezernent aus Prinzip die Kulturförderung unübersichtlich gestaltet hat, um das wahre Ausmaß der Förderung zu verschleiern. Dazu gehören auch Detailfragen. So war anhand der Unterschriften unter den Zuschußantrag bis zur Vorlage B/17/1528 im Jahre 2022 nicht erkennbar, wer in welcher Funktion unterschrieben hatte. Erst auf Betreiben des AfD-Vertreters werden ab 2023 die Anträge jeweils mit erkennbaren Klarnamen und Funktion unterschrieben.
Weiterhin haben die nachfragen in der Sitzung vom 23. 1. 2025 ergeben, daß die Stadt auf die Erstattung der Betriebskosten verzichtet und die Zentren eigenständig Förderanträge stellen, von denen die Stadt erst dann erfährt, wenn Forderungen an die Stadt nach der Leistung von Eigenanteilen herangetragen werden (vgl. dazu die Vorlage M/18/0441 „Eigenanteilsübernahme von Projekten im Haushaltsjahr 2025“ aus der Sitzung vom 26. 2. 2026).
Heinz Wagner (K 14):
Eine Veranstaltung am morgigen Abend (Märchenabend mit Sabine Schulz) mit Livemusik und einem Glas Wein sei nur ein Beispiel für die Breite des Kulturprogramms. Herausragend das Election Breakfast im November 2024 anläßlich der US-Wahl mit örtlicher Prominenz. Leider entsprach das Wahlergebnis für Trump nicht den Erwartungen.
Von den Veranstaltungen musikalischer Art sticht die Jazz-Reihe mit Jan Bierther hervor. Dieser tritt alle sechs Wochen dort auf und bringt teilweise internationale Größen mit. Weiter im Angebot seien Blues- und Rockabende sowie schottische und irische Musik; darunter die North Sea Guards, eine der bekanntesten schottischen Bands.
Ebenfalls zum Programm gehören Lesungen; darunter den „Mord am Montag“ als regelmäßiges Angebot. Diese Literaturreihe wird mit Currywurst eines Oberhausener Metzgers garniert. Es sei offen, ob die Leute wegen des Krimis oder wegen der Currywurst kommen; aber sie kommen.
Ferner gibt es sei 20 Jahren den beliebten Eifelmarkt und seit neuestem auch Oster- und Weihnachtsmarkt. Auf diesen Märkten präsentieren und verkaufen die Oberhausener Kreativkräfte ihre Sachen.
Das Team des K 14 bestehe aus 35 bis 40 Personen, die Spaß an ihrer Arbeit haben. Deswegen noch einmal an alle demokratischen Kräfte im Hause die Aufforderung, vorbeizukommen.
Thomas Heipcke (Bürgerzentrum Alte Heid):
Die Arbeiterwohlfahrt hat Bürgerzentrum Alte Heid 2008 von der Zukunftswerkstatt übernommen. Die Weiterentwicklung des Angebotes sei so weit fortgeschritten, daß man inzwischen ein Mehrgenerationenhaus in dem Sinne betreibe, daß man Veranstaltung für alle Generationen anbietet.
Ein Schwerpunkt bestehe in der Arbeit mit Senioren (offene Treffen mit Kaffee, zweimal in der Woche mit Frühstück, Kaffee und Kuchenangebote. Dazu mehrere Tanzkurse wie Tänze im Sitzen für Senioren und Showdance für Kinder. Ferner eine integrative Tanzgruppe und ein Tanztee-Angebot. Letzteres seit mehreren Jahren einmal im Monat im Standort Alte Heid mit jeweils 60 bis 80 Personen. Diesen Veranstaltungstyp (mit Live-Musik) gebe es auch an anderen Standorten in Oberhausen.
Zum Angebot gehören ferner Gesprächskreise im Haus, Gedächtnistraining und Spiele-Nachmittage. Verschiedene Musikgruppen, die im Haus ansässig sind, bereichern das Kulturleben; z. B. das Rockorchester Oberhausen, das Oberhausen-Ruhrmusical, der Marina Shanty Chor, das Mandolinenorchester, eine Djembe- [Trommel-] Gruppe und der vor einem Jahr gegründete Seniorenchor.
Lesungen, kulturelle und jahreszeitliche Feste sowie Ausstellungen und Ausflüge runden das Programm ab. Die Aktivitäten werden ehrenamtlich organisiert, aber eine hauptamtliche Organisation von der Arbeiterwohlfahrt unterstützt im Hintergrund die Arbeit der Ehrenamtler.
Ein Veranstaltungskalender liegt sowohl in Papierform (zur Auslage im Haus) als auch in elektronischer Form vor. Ergänzend dazu hat man einen WhatsApp-Kanal eingerichtet.
Thore Gräfe (Druckluft):
Das Druckluft ist ein selbstverwaltetes Jugend- und Kulturzentrum und existiert seit 1979. Die Arbeit teilt sich auf in den Kulturbereich (für den er verantwortlich ist) und den „offenen Jugendbereich“, betreut von Sozialarbeitern. Man arbeite vor allem partizipativ, gebe also der Kernzielgruppe – junge Erwachsene – die Möglichkeit, Veranstaltungen selbst auszuprobieren.
Ein Schwerpunkt, ehrenamtlich organisiert, seien kostenfreie Kulturprogramme. So von Mai bis September eine Biergartenreihe, wo jede Woche Livemusik ohne Eintritt auf der eigenen Außenbühne stattfindet. In den Sommermonaten versuche man mittels einer Freiluft-Bühne das Programm zu erweitern. Neben Konzerten und Jugendarbeit biete man auch Partys, Lesungen, Workshops sowie Veranstaltungen im Bereich Politik und kulturelle Bildung an; je nach den Wünschen der Besucher.
Ralf Langnese (Ruhrwerkstatt):
Die Ruhrwerkstatt besteht sei 1977 und ist u.a. Träger eines nachhaltigen Bildungswerkes nach dem Landesleiterbildungsgesetz. Ferner auch soziokulturelles Zentrum mit dem Stadtteil-Café, das AK 103 an der Akazienstraße als Mittelpunkt.
Dort mache man den Menschen aus der Nachbarschaft, aber nicht nur, ein kleines gastronomisches Angebot. Zugleich ist es ein Aufenthaltsort ohne Verzehrzwang; es gibt Medien, Kulturinformationen und freies Internet.
Im letzten Jahr habe man 20 Abendveranstaltungen durchgeführt; davon die Hälfte kostenfrei. Besucher könnten aber den Künstlern (überwiegend, aber nicht ausschließlich lokale und regionale) spenden. Manchmal kommen auch internationale Künstler, so im Mai der irische Interpret Andy Irvine. Es bestehen Kooperationen mit den Musikschulen in Duisburg und Mülheim, wobei man Jugendlichen die Möglichkeit für Auftritte gebe.
Seit der Corona-Zeit führt man Sommerkonzerte durch. Auch in diesem Jahr werde man an drei Wochenenden Konzerte veranstalten. Das Publikum der Konzerte und Lesungen sei nach seiner Einschätzung nicht stadtteilbezogen, sondern komme manchmal auch aus den Nachbarstädten.
In Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband gibt es seit einigen Jahren ein ehrenamtliches Angebot des Back-Café mit selbstgebackenem Kuchen (einmal im Monat). Weitere Informationen könne man der Tischvorlage entnehmen.
Christian Scheuer (KiTeV):
Vorbemerkung: Die Aktivitäten von KiTeV unterscheiden sich von den anderen soziokulturellen Zentren vor allem im Hinblick auf die Arbeit an geförderten Projekten. Der freie Vortrag hatte eine andere Struktur als diese nach thematischen Aspekten sortierte Übersicht.
Ein Alleinstellungsmerkmal von KiTeV ist die Zugehörigkeit von zwei Architekten zum Verein, wodurch die Arbeit an Stadtentwicklungsprojekten überhaupt erst möglich wird.
KiTeV habe „eigentlich“ 2006 am Museumsbahnsteig begonnen. Dort sei man immer noch aktiv in Kooperation mit dem LVR-Industriemuseum und der Deutschen Bahn, die ein Gleis wieder in Betrieb nehmen möchte. An der Verlegung des Museumsbahnsteigs sei man im Rahmen der Stadtentwicklung beteiligt. Planerische Berührungen ergeben sich auch mit dem „Brückenschlag“.
Damit gelangt man in den Bereich von Projekten, die durch erfolgreiche Förderanträge der Stadt Oberhausen ermöglicht und finanziert werden. KiTeV ist oft nur einer von mehreren Projektbeteiligten, die jeweils mit Teilprojekten befaßt sind. Für KiTeV selbst sind zu nennen:
-
Beteiligung an Creative City durch eine Machbarkeitsstudie für den Bunker an der Helmholtzstraße und Arbeiten am „Vielfalt-Hochhaus“ (siehe den bekannten Schriftzug).
-
Projektleitung beim Umbau des „Supermarkts der Ideen“.
-
Beteiligung am EU-Projekt European Platform of Integrating Cities EPIC in Zusammenarbeit mit der Stadt hinsichtlich Beantragung, Entwicklung und Durchführung.
Das Büro für Interkultur bzw. das Kulturdezernat sind wichtige Partner bei Projekten im Kulturbereich. KiTeV führt Projekte in Zusammenarbeit mit dem Stadttheater und der Gedenkhalle sowie auch mit dem Druckluft durch. Seit dem Überfall der Hamas auf Israel bemühe man sich verstärkt um das Thema Antisemitismus und versuche dort „irgendwie zu reagieren und zu agieren.“
Die Unterhausgalerie wurde 2021 gemeinsam mit Geflüchteten renoviert. Es sei ebenfalls ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen der Stadt bzw. städtischen Institutionen und KiTeV. Aktuell ist dort eine Ausstellung zum Überfall Rußlands auf die Ukraine untergebracht. Die Konzeption wurde in Zusammenarbeit mit dem Büro für Interkultur (unter Mitwirkung örtlicher russischer und ukrainischer Vertreter?!) erarbeitet. Für dieses Projekt habe es keine Förderung gegeben, aber man habe ein inneres Bedürfnis nach einer solchen Ausstellung gehabt, die dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Oberhausen verwirklicht wurde.
Kevin Kerndl (SOVAT):
Das Zentrum Altenberg bzw. SOVAT e.V. setzt sich zusammen aus mehreren Vereinen. Das sind: Terre des Hommes zusammen mit dem Thema Fluchtkreis e.V., Magischer Zirkel Duisburg Oberhausen e.V., Rocko e.V., die Geschichtswerkstatt, Starthilfe e.V. und „Verein für aktuelle Kunst“.
Die Veranstaltungen im Zentrum Altenberg werden von diesen sechs genannten Vereinen in den verschiedenen Räumlichkeiten durchgeführt (Eisenlager, Schlosserei, Kino, Kunsthalle). Insgesamt gibt es ein breites Angebot.
Neueren Datums sind sowohl die Poetry Slam Reihe (Publikum bis etwa 25 Jahre) in unregelmäßiger Folge als auch der „Magische Mittwoch“. Letzteres ist eine Veranstaltung des Magischen Zirkels Duisburg und Oberhausen (nächste Veranstaltung 11. März im Kino). Daneben gibt es Konzerte aller Art (Punk, Folk, Indie usw.). Die Geschichtswerkstatt bietet regelmäßig das Buchgestöber (Bücherflohmarkt) an Christi Himmelfahrt an.
Die Zielgruppen sind sehr unterschiedlich von U 18 bis Ü 60 und abhängig vom Veranstaltungstyp; es gibt also viele Veranstaltungen für viele verschiedene Zielgruppen.
Wortmeldungen nach den Berichten
Nach den Vorträgen bedankten sich der Vorsitzende Scherer sowie die kulturpolitischen Sprecher von CDU (Frau Wolter) und SPD (Herr Sahin). Einzig von Herrn Hoff (FDP) kam eine auf den Inhalt bezogene Frage:
Ob der in dem Vortrag von Herrn Heipcke genannte Veranstaltungskalender nur für das soziokulturelle Zentrum der Arbeiterwohlfahrt sei. Oder sei dieser Veranstaltungskalender an den der Stadt angebunden?
Kulturdezernent Tsalastras erklärte, der Veranstaltungskalender beziehe sich, soweit er das verstanden habe, nur auf die Veranstaltungen in der Alten Heid und werde dort ausgelegt. Die Veranstaltungen der Stadt Oberhausen, der freien Szene und der privaten Anbieter müßten sich eigentlich in einem gemeinsamen Kalender wiederfinden. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus der OWT, der IT-Abteilung und dem Pressebereich arbeite daran, um die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für einen künftigen gemeinsamen Kalender zu schaffen.
Herr Hoff (FDP) regte an, den Kalender in denjenigen des RVR zu integrieren, um einen einheitlichen Kalender für das gesamte Ruhrgebiet zu haben.
Der Kulturdezernent bemerkte an, das sei richtig. Aber es gebe technische Hindernisse, die es vor einer Integration in den RVR-Kalender zu überwinden gelte; daher sei auch der IT-Bereich in der Arbeitsgruppe vertreten. Jedoch müsse der Arbeitsaufwand für alle Beteiligten überschaubar bleiben, denn die Erfahrung zeige, je höher der Aufwand, desto weniger klappt so etwas. Er hoffe, bis zur Sommerpause eine Lösung präsentieren zu können. Einen Bericht dazu werde es auf jeden Fall geben.
Herr Noldus (AfD) schloß sich dem Dank an, was die Berichte betraf. Er erinnerte daran, daß in diesem Ausschuß erstmals im Januar 2020 nachgefragt wurde nach einer Art von Veranstaltungs- oder Rechenschaftsbericht. Er bedanke sich herzlich dafür, daß sich der Kulturdezernent so „reingehängt“ habe, daß das jetzt nach sechs Jahren erfolgt sei.
Der Vorsitzende merkte an, das sei doch die gleiche Vorstellung wie im letzten Jahr gewesen. Herr Noldus wies darauf hin, daß es jetzt einen schriftlichen Bericht gebe, mithin eine Steigerung auf jeden Fall erkennbar sei.
Weitere Wortmeldungen gab es nicht.