Ein Beitrag von J. Lange.
Der Text als pdf-Datei: 20260324b_SOS-Oberhausen-Antrag
Der Rat der Stadt Oberhausen hat unseren Antrag zur Erstellung eines „Masterplans Kommunale Sicherheit“ abgelehnt. Damit hat die politische Mehrheit erneut gezeigt, dass sie sich vor ihrer Verantwortung drückt.
Statt konkrete Maßnahmen zur Verbesserung von Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit auf den Weg zu bringen, wird weiter abgewartet, relativiert und schöngeredet. Währenddessen erleben viele Bürgerinnen und Bürger tagtäglich, daß Oberhausen an vielen Stellen unsauber, kriminell belastet und subjektiv unsicher bleibt.
Unser Antrag sah unter anderem eine systematische Analyse von Angsträumen, mehr Präsenz von Ordnungsdienst und Polizei, gezielte Maßnahmen gegen Messerkriminalität, eine bessere Bekämpfung von Vermüllung sowie einen stärkeren Schutz im öffentlichen Raum vor. Ziel war ein klar strukturierter Maßnahmenplan statt symbolischer Einzelaktionen.
Doch genau diesen strukturierten Ansatz wollte die Ratsmehrheit nicht mittragen. Damit wird erneut eine Chance vertan, die Lebensqualität in unserer Stadt spürbar zu verbessern.
Wir bleiben dabei: Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit sind Grundvoraussetzungen für ein funktionierendes Gemeinwesen. Wer hier nicht handelt, läßt die Bürger im Stich.
Wir werden weiter Druck machen – für ein sicheres und sauberes Oberhausen!
