Nachfolgend eine Pressemitteilung. Von J. Lange.
Der Text als pdf-Datei: 20260422b_Ratsbuergerentscheid_Olympia-Bewerbung
Die AfD Oberhausen nimmt das Ergebnis des Bürgerentscheids zur Olympia-Bewerbung zur Kenntnis.
Das Votum fällt mit 62,66 Prozent Ja-Stimmen zwar mehrheitlich für eine Bewerbung aus, zeigt aus unserer Sicht jedoch keine breite Zustimmung in der Bevölkerung. Besonders kritisch sehen wir die geringe Wahlbeteiligung von nur 29,55 Prozent – ein Großteil der Bürger hat sich also nicht an der Abstimmung beteiligt.
Im Rahmen des Ratsbürgerentscheids haben sich 62,66 Prozent für eine Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region um die Olympischen und Paralympischen Spiele der Jahre 2036, 2040 oder 2044 ausgesprochen. Damit ist die Grundlage geschaffen, daß sich auch Oberhausen an der Bewerbung beteiligt. Insgesamt wurden 44.786 gültige Stimmen abgegeben (davon 37,34 Prozent Nein-Stimmen, 0,42 Prozent ungültig). Das erforderliche Quorum wurde erreicht, so daß der Bürgerentscheid gültig ist.
Wir akzeptieren selbstverständlich das Ergebnis. Dennoch bleiben erhebliche Zweifel, ob dieses Vorhaben im Interesse der Bürger ist – insbesondere im Hinblick auf die zu erwartenden Kosten.
Für uns steht fest: Großprojekte müssen auf einer breiten Zustimmung basieren und dürfen die kommunalen Haushalte nicht unnötig belasten.
