Drei aus antragstechnischen Gründen inhaltlich gleiche Anträge zur Verbesserung der Verkehrssicherheit legt die AfD in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen vor. Von E. Noldus / T. Wolf. 

Der Text als pdf-Datei: 20260829b_Antraege_Verkehrssicherheit

Die Antragsbegründung

Das Betreten und Überqueren der Fahrspuren der Straßenbahn auf der Trasse ist Bahnanlage verboten und stellt einen Eingriff in den Schienen- und Straßenverkehr dar. Trotz mehrfacher Hinweise auf beiden Seiten der Trasse ignorieren Fahrgäste oftmals diese Warnhinweise. Sie überspringen das ca. 80 cm hohe Trenngitter, welches die Fahrspuren trennt, um so auf die gegenüberliegende Seite zu gelangen. Um dies zu erschweren oder ganz zu unterbinden, schlägt die AfD vor, die Trenngitter zu erhöhen.

Die 80 cm hohen Trenngitter waren früher an allen Haltestellen auf der Trasse zu finden. Im Laufe der Zeit stellte man jedoch fest, daß vor allem Jugendliche gerne die „Abkürzung“ über die Gitter zur anderen Seite nutzten. Das war nicht ungefährlich, zumal auf Teilen der Trasse gerade Busse stellenweise hohe Geschwindigkeiten (im Rahmen der Verkehrsregeln) entwickelten.



Bild 1: Haltestelle OLGA-Park: Ein hohes Trenngitter macht ein Überqueren der Fahrspuren unmöglich. Nach diesem Muster sollen weitere Haltestellen nachgerüstet werden.


Die Antragsinhalte

Der AfD-Vertreter Wolf, auf dessen Anregung diese Anträge zurückgehen, hat folgenden allgemeinen Beschlußvorschlag formuliert:

„Die Bezirksvertretung Alt-Oberhausen beschließt, daß die Stadtverwaltung die Höhe des Begrenzungsgitters auf der Fahrbahntrasse prüft und erhöht, um dadurch das Überspringen durch Fahrgäste zu verhindern.“

Dazu kommt in einem eingeschobenen Teilsatz eine genaue Ortsangabe, die sich auch im Antragstitel findet. Im einzelnen handelt es sich um folgende Haltestellen:




Bild 2: Haltestelle 1 am Hauptbahnhof.




Bild 3: Haltestelle an der Feuerwache.



Bild 4: Haltestelle am Lipperfeld.